Mensch und Hund
UPDATE Mai 2011.
Aufgelaufene Restforderung: 10.544,14 EUR
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Von Anwälten, Hundefreunden und Rottweilern ...oder
April, April
In der Regel nimmt man sich einen Anwalt wenn einem Unrecht wiederfahren ist und nicht um selbst Unrecht zu erfahren, dass aber genau
das passieren kann möchte ich hier berichten, denn mir ist es passiert. Den Anfang nahm diese für mich immer noch unfassbare Geschichte, die i.ü. immer noch nicht vorbei ist, am 01. April 2006
Es war einmal ein schöner Tag 2006, der 1. April, naja, zumindest fing er gut an, ein Samstag mit schönem Wetter und guter Laune, geendet hat er
für mich erst mal mit einem gebrochenem Bein im Krankenhaus.
Alles in allem noch kein Grund darüber eine große Story zu schreiben, wenn
nicht die ganze Sache bis heute dauern würde - und noch kein Ende abzusehen ist - sollte dem jemals so sein werde ich es natürlich hier vermerken.
Der Tag fing gut an, ich fuhr mit Sina und Scotty zum
Hundeplatz nach Groß Gerau, dort haben wir noch Jaqueline mit ihren Hunden getroffen und ein bisschen geübt. Nachdem wir fertig waren
brachte ich die Hunde ins Auto, zeitgleich kamen weitere Mitglieder
u.a. der damalige Vorsitzende Herr Ott. Bei der Unterhaltung, wir waren zu
dritt, wurden die beiden Rottweiler des Herrn Ott aus dem Auto
gelassen und rannten mit einer Schäferhündin um die Wette. Wir
standen locker im Gespräch als die Hunde mit einem Affenzahn auf uns
zusprangen, dabei rannte mir die größte Hündin im vollen Lauf mit
dem Brustkorb seitlich ins Bein. Ich spürte gleich da ist was
kaputt, bin natürlich sofort in die Knie gegangen, und es wurde mir
schlecht. Die Rottweilerhündin schaute sich nur kurz um, verwundert über
den Dussel (ich) der im Weg rumstand und
rannte weiter. Herr Ott und der Besitzer der Schäferhündin halfen mir dann
auf die Ladefläche vom Auto, laufen konnte ich nicht mehr. Dort lies man mich
sitzen, der gute Herr Ott ging dann auf den Hundeplatz, er hatte schließlich
wichtigeres zu tun. Der Hundeführer, der nichts mit dem Unfall zu
tun hatte, half mir letztendlich und fuhr mich ins Krankenhaus. Bei mir war schlicht nichts mehr möglich.
Seit diesem Tag habe ich von Herrn Ott, dem Führer der beiden
Rottweiler, nichts mehr gehört habe, nicht mal ein lapidares ".. wie geht's?"...ist ja auch erst ein paar Jahre her. Witziges Randdetail,
Herr Ott behauptete anschließend das es nicht seine Hündin gewesen
wäre, bzw. konnte er sich absolut an nichts erinnern! Erfreulicherweise blieb auch hier der nette
Kollege eine große Hilfe und bestätigte später, für die Versicherung, "die Identität" des Hundes. Im Krankenhaus verbrachte ich dann den Rest des Samstages, das Ganze
geschah so gegen 14:00, zuhause war ich dann Abends mit folgender
Diagnose:
- Schienbeinkopfbruch
- Meniskusabriß
- Innenbandabriss
- Außenbandabriß
EIN KLEINER MEDIZINISCHER EXKURS
Ein Schienbeinkopfbruch stellt eine
schwerwiegende Verletzung des Kniegelenkes dar. Er entsteht meist als Folge
von Verkehrsunfällen oder nach Stürzen auf das Kniegelenk !
Ich hatte dann am darauffolgenden Dienstag meinen OP Termin. Im
Krankenhaus lag ich dann eine Woche, bei der OP wurde u.a.
aus dem Becken Knochen entnommen und in den Schienbeinkopf gesetzt, diese
Wunde war ätzend da sie direkt an der Hosennaht war ...nur so
nebenbei. Alles in allem war ich 6 Wochen krankgeschrieben und habe
mich anschließend hinkend zur Arbeit geschleppt. Da ich wie oben
erwähnt nie etwas von Herrn Ott hörte (alle anderen Mitstreiter des
Hundevereins hatten sich bis dato bereits gemeldet) entschloss ich
mich am 14. April 2006 einen Anwalt einzuschalten und Schmerzensgeld
einzuklagen. Das könnte ja das Ende der Story sein, so in etwa: ich bekam
Schmerzensgeld gezahlt und die Sache ist nun zwar
nicht ganz vergessen, aber ausgestanden. Denkst`e....weiter ging es
....mit dem sogenannten "Anwalt" Herrn Herbert B. aus
Raunheim (damals noch Anwalt, später nicht mehr).
Der Anwalt - oder - April April die Zweite
Nun ich sprach also mit einem "Anwalt", meine Wahl fiel bewusst auf einen aus
Raunheim, da ich zu diesem Zeitpunkt absolut nicht mobil war. Der gnädige Herr hatte damals seine Kanzlei in der Mainzer
Straße, das ist in Wurfweite von uns entfernt - nun ja er kam dann
auch mit seinem damaligen Adjutanten gelaufen und nahm sich
großmütig meiner Sache an. Es folgte das übliche Prozedere, Aufnahme der Daten,
Unterschriften leisten, etc.. Nachfragen meinerseits in den nächsten Monaten, wurden mir, wenn überhaupt,
nur sehr ausweichend beantwortet. Um nur einige Beispiele zu nennen:
- Das Endgutachten fehlt noch (mehrfach)
- Wir müssen warten um eventuelle Folgeschäden mit aufzunehmen
- Es kann nur noch ein paar Monate dauern (mehrfach)
- Mehrere Fake-Briefe die angeblich an die Versicherung gesendet
wurden als die Sache längst abgeschlossen war
- Bis Ende des Jahres ist die Sache erledigt (mehrfach)
Aktion zum Dritten
Am 14.11.2008 wurde es mir (endlich ich Dussel!) zu blöd und ich habe, auf
Anraten eines anderen Anwaltes, bei der Allianz den Sachstand nachgefragt, mit
dem Ergebnis das der sogenannte Rechtsanwalt bereits in 2006 eine Summe von
7.800 EUR eingestrichen hat, die er anscheinend doch für sich selber besser
verwenden konnte. Er hatte schon am
30.08.2006 die Summe von 2.000 EUR, am 23.11.2006 die Summe von 5.000 EUR und am
30.11.2006 dann sein "Honorar" von 806,20 EUR von der Versicherung überwiesen
bekommen. An sich schon bizarr, er ist fürs stehlen auch noch bezahlt worden.
Lange Rede kurzer Sinn, seit dem 14.11.2008
habe ich einen Anwalt gegen den "Anwalt" und es wurde Klage gegen Herrn Herbert B. aus Raunheim gestellt. Selbiger fühlte
sich nicht mal bemüßigt auf die erste Fristsetzung zur
Überweisung des Geldes zu reagieren (man braucht's schließlich für
sich selber). Am gleichen Tag habe ich noch die Anwaltskammer FFM
informiert und von dieser Seite die Information bekommen, dass der Gnädige Herr
zwischenzeitlich aus der
Liste der Rechtsanwälte gelöscht wurde. Er
hatte zu diesem Zeitpunkt u.a. eine Erbschaft in Höhe eines Einfamilienhauses
unterschlagen. Nun jeder muss sehen wo er
bleibt und schwer arbeiten für sein Geld mag keiner
gerne. Hier ein Auszug aus dem lapidaren Brief der
Anwaltskammer (zum Vergrößern anklicken):

UND DIE MORAL VON DER GESCHICHT? Trau selbst deinem Anwalt nicht
!
Es ist schon interessant, der Einzige der wirklich nichts dafür
konnte, weil keine Absicht dahinter steckte, war die Rottweilerhündin, "die
wollte nur spielen".... Der damalige Hundeführer Herr Ott, sah keinen Grund mir
auch nur gute Besserung zu wünschen, nicht mal mit einer Postkarte,
und dieser sogenannte Anwalt nahm jede Gelegenheit war sich
bestmöglich zu bereichern - nicht nur an mir, auch an Anderen. Er hat dann auch
wacker, trotz Aberkennung des RA Titels, weiter
Verfahren bestritten, diese kriminelle
Energie sucht durchaus Ihresgleichen. Zudem ist
er immer noch in der
CDU Bischofsheim aktiv tätig. Geht es der Partei
so schlecht das sie auf solche Mitglieder
angewiesen ist?
Die Kanzlei in
Raunheim, wurde u.a. auf Druck meines Anwaltes
geräumt und restliche Mandanten von der Kanzlei
Simrock, Dr. Bergmann und Dr. Göbel aus Offenbach
abgewickelt. Meine Strafanzeige verlief
im Sande da er bereits für andere Verfahren eine Strafe erhalten
hatte und meine daher, lt. Staatsanwaltschaft, nicht
mehr ins Gewicht fallen würde!
Dumm gelaufen - anklicken lohnt sich.Eines ist jedenfalls sicher, und wenn ich die
kompletten 30 Jahre warte, ich werde auf keinen Cent
freiwillig verzichten.
Alle Angaben können bei mir auf Anfrage gerne eingesehen werden, das
betrifft die Schreiben der Anwaltskammer FFM, der
Titel - auf 30 Jahre, das Schreiben des Gerichtes
Darmstadt, Anwaltskorrespondenz etc..

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